Produkt: Download Expertenwissen “Staubschutz”

Download Expertenwissen “Staubschutz”

Alles Wissenswerte zum Thema "Staubschutz"
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Steinstaub ist schädlich und kann tödlich sein, wenn er sehr fein ist und Quarz enthält. Einmal aufgewirbelt, bleibt nicht sichtbarer Feinstaub mit einer Partikelgröße von weniger als 5 Mikrometern stundenlang in der Luft. Wer in diesem Raum ohne Staubabsaugung oder Mundschutz gearbeitet hat, hat bereits einiges an alveolengängigen Stäuben (A-Stäube) eingeatmet. A-Stäube sind Feinstäube, die beim Einatmen weit in die Lunge vordringen können und langfristig irreparable Schäden verursachen. Grobstäube werden in der Regel ausgehustet, können aber auch Atemwegserkrankungen hervorrufen.

Die durchschnittliche Expositionszeit bis zum Ausbruch der Erkrankung beträgt durchschnittlich 15 Jahre. Silikosen können aber auch schon nach wenigen Jahren auftreten und sogar nach Beendigung der belastenden Tätigkeit fortschreiten. Sowohl die Silikose als auch Siliko-Tuberkulose und Lungenkrebs können zum Tod führen. Neben diesen bekannteren Erkrankungen treten bei der Natursteinbearbeitung auch andere Erkrankungen wie die Abrasion der Zähne (ebenfalls staubbedingt) auf.

Schützen Sie sich und Ihre Mitarbeiter vor quarzhaltigem Staub, der bei Steinmetzarbeiten wie Meißeln, Stocken, Spitzen, Schleifen, Bohren oder Sägen entsteht und beim Menschen Erkrankungen der Atmungsorgane hervorruft, sofern nicht wirksame Schutzmaßnahmen getroffen werden. Informieren Sie sich um alles rund um das Thema “Staubschutz” in unserem 28. Expertengespräch, das beim Deutschen Naturwerkstein-Verband (DNV) gemeinsam mit dem Bundesverband Deutscher Steinmetze (BIV), den Berufsgenossenschaften BG BAU und BG RCI sowie weiteren Branchenfachleuten geführt wurde.

Als besonderen Service enthält der Download Expertenwissen “Staubschutz” auch einen Praxistest für Handmaschinen. Er wurde mit dem Ziel, die Staubbelastung in Steinmetzbetrieben zu verringern, vom BIV und der BG BAU im Fortbildungszentrum Wunsiedel durchgeführt. Zusammen mit Herstellern von Handmaschinen erarbeiteten sie Hinweise für die Verarbeitungspraxis.