Naturstein 4/2026
Oberflächen im Fokus +++ Steintage in Potsdam +++Peter Parler-Preis +++Hohenzollerngruft in Berlin +++ Obermeistertagung in Ulm +++ Auftragsverwaltung mit KI +++ Im Interview Dr. Dirk Hamann zur Stone+tec +++ Meilensteinprojekt in Wunsiedel +++ Meisterstücke aus Freiburg- Download
- Print-Ausgabe
Liebe Naturstein-Leserinnen und -Leser,
Oberflächen sind weit mehr als ein gestalterisches Detail zum Schluss. Sie prägen die Wirkung eines Natursteins, beeinflussen seine Haptik und entscheiden mit über Funktion und Gebrauchstauglichkeit. Warum fundierte Oberflächenkompetenz im Betrieb zum echten Marktvorteil werden kann und welche Techniken dafür relevant sind, erfahren Sie in dieser Ausgabe.
Wie früh dieses Wissen vermittelt werden sollte, zeigt ein Blick an die HTL Hallein: Dort gehört die Gestaltung von Oberflächen bereits zum Basiswissen angehender Steinmetze. Dass Oberflächenbearbeitung zugleich technisch präzise und gestalterisch eigenständig sein kann, macht auch die Wiener Designerin Julia Schwarz deutlich, die Naturbeobachtungen in gefräste Flechtentexturen überträgt.
Außerdem finden Sie einen Überblick zu Anforderungen an Natursteinoberflächen, zu gängigen Bearbeitungen, typischen Fehlern und zur Rutschhemmung von Natursteinböden. Ein Thema, das in der Praxis zwischen Gestaltung, Sicherheit und Ausführungsqualität eine zentrale Rolle spielt.
Darüber hinaus berichten wir über die Tagung der Obermeister deutscher Steinmetz-Innungen Anfang Februar in Ulm, bei der Fördermittel, Arbeitsschutz und der Austausch mit der Politik auf der Agenda standen. Und wir schauen nach Berlin: Nach sechsjähriger Schließung ist die Hohenzollerngruft unter dem Berliner Dom wieder zugänglich – die Restaurierung stellte die beteiligten Natursteinbetriebe vor eine ebenso anspruchsvolle wie außergewöhnliche Aufgabe.
Ihre Naturstein-Redaktion
